Romeno

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Derjenige, der die Realität der Landschaft, in der er sich befindet, kennenlernen möchte, und auch die typischen Merkmale der dort ansässigen Bevölkerung, könnte sich die Gedanken vieler Weiser der Epoche ins Gedächtnis rufen, in der Tourismus und Reisen noch nicht für die Massen da waren und noch nicht im Verlauf von wenigen Tagen zu konsumieren waren: BEEILE DICH LANGSAM!

Und mit Langsamkeit besuchen und erkunden Sie unsere Region.

stemma rommenoRomeno und die Dörfer, die es umgeben, weisen jedoch ein wundersames Gleichgewicht auf zwischen Natur, Architektur und menschlicher Natur, das demjenigen  große Befriedigung geben kann, der beschließt, das eigene Wissen von Menschen und Dinge zu vertiefen.

Vergessen Sie nicht, die drei Kirchen in Romeno zu besuchen, die aus unterschiedlichen Epochen und in unterschiedlichen Stilen die angeborene Religiosität der Bergbevölkerung repräsentieren. Das Altarbild in der Kirche Santa Maria Assunta von Giambattista Lampi ist ein wahres Hauptwerk der neoklassizistischen Malerei.

In der kleinen Kirche San Antonio in der Nähe des Friedhofs treffen Sie auf Fresken von großem Interesse – den Zyklus des Heiligen Jakob von Santiago de Compostella – und im Kircheninneren noch weitere davon mit Zyklen aus der Geschichte des Heiligen Antonio Abate.

Einige Fresken im byzantinischen Stil – mit unter den ältesten des Trentino –  befinden sich in der Kirche der Heiligen Bartolomeo und Tomaso nahe des Gehöftes San Bartolomeo.

Der Friedhof in der Nähe des Kirchleins San Antonio bietet Anlass für einen andachtsvollen Besuch und er dient zur besseren Kenntnis unserer Gemeinschaft.

Die traditionellen Häuser in den Dörfern, die Sie besuchen, zeigen durch ihr bemerkenswertes Ausmaß den Charakter von. Mehrfamilien-Wohnstätten. Die Aufteilung der Funktionen zwischen Wohntrakt im Süden und landwirtschaftlichem Trakt im Norden, die Brücken (Erdaufschüttungen als Zugang zur ersten Ebene des landwirtschaftlichen Teils) sind typische Ausformungen der alpinen Bauweise, die auf das überreichliche Vorkommen von Holz und Stein hinweisen.

Auf einigen Hausfassaden kann man Fresken aus verschiedenen Epochen finden, in Erinnerung an empfangene Gnaden oder ausgebliebene Seuchen.

Es fehlen auch nicht Sonnenuhren.

Einige Brunnen versprühen Strahlen frischen Wassers, unter ihnen jener nahe der Pfarrkirche, er ist der bekannteste und wird „Rodeghin“ benannt, nach dem Namen seines Konstrukteurs.

Interessant ist nahe des Friedhofes der „Park der Erinnerung“ (Architekt F. Bertolini 1994) und auch der revitalisierte alte Brunnen, ganz in der Nähe.

Der Obelisk aus Stein erinnert an die Gefallenen der zwei Kriege. Er stand ursprünglich in einem anderen Teil des Dorfes und wurde errichtet aus Anlass des Besuchs und Aufenthalts des Kaisers von Österreich und Königs von Ungarn, Franz Josef des I. im Jahre 1905.

Obwohl Romeno ein ziemlich kleines Dorf ist, mangelt es nicht an kulturellen und sozialen Einrichtungen: Eine sehr gut ausgestattete Gemeindebibliothek in Erinnerung an Don Fabio Fattor, die Blaskapelle von Romeno, der Bergsteigerchor  San Romedio, die Laienschauspielgruppe Amicizia und die Folkloregruppe von „Lacché“.

Wer unsere Gegend besucht, findet sicher Gelegenheiten zu Freundschaft, Wissen, Geselligkeit, Spiritualität und Kultur.